Mooney Fly-In in Bremgarten
12 Mooneys und 1 Heli machten sich am 5. Juni 2009 auf den Weg nach Bremgarten zum ersten Mooney Fly-In nach der EMPOA Gründung. Bei sonnigem Wetter und Sekt und Kaffee erwarteten wir auf der Terrasse des Flugsportvereins in Bremgarten, dem früheren Stützpunkt der Phantomstaffel „Immelmann“ die einfliegenden Mooneys.
Im Laufe des Nachmittags besichtigten wir die Flugplatzgoldschmiede von Britta Sum und anschließend die Meier-Werft, bei der es Mustangs, Focke-Wulf und Yaks zu bestaunen gab. Das wären schon Alternativen zu Mooney. Mustangs haben zur Zeit eine Wertsteigerung von 20% im Jahr. Vergessen wir unsere Aktien …
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Das schöne Wetter hielt, und wir konnten im Freien am Flugplatz grillen mit direktem Blick auf die Bahn und davor auf Taxiway A die 12 nebeneinander stehenden Mooneys. Wir genossen die Aussicht bei untergehender Sonne bei leckerem Essen und Fliegergesprächen. Später fuhren wir in den nah gelegenen Ort Staufen in unser Hotel, das Gasthaus zum Löwen. Ausklingen ließen wir den Abend beim Wein- und Musikfest in Staufen.
Am Samstag stand ein Flug nach Freiburg mit Stadtbesichtigung auf dem Programm, doch leider spielte das Wetter nicht mit. 500 ft Untergrenze waren für den fünf minütigen Flug zu wenig! Aber es gibt auch noch andere Fortbewegungsmittel und so fuhren wir mit dem Zug nach Freiburg. Der Stadtspaziergang führte uns zum Münster mit den vielen Marktständen ringsherum, durch enge Gassen, entlang der Fischerau und ins Martinsbräu, in dem es auch Kaffee gab, denn am späten Nachmittag wartete auf uns eine Weinprobe. Herr Eckhard Müller von der Winzergenossenschaft Staufen begrüßte uns im Schloßkeller Staufen, einem Kellergewölbe aus dem 16. Jahrhundert. Inmitten von Weinfässern saßen wir und bekamen ein ausführliches Briefing über Weine und durften auch so manche gute Tropfen probieren. Und jetzt überlegen wir, ob die EMPOA ein Fass mit Wein aus dem Gründungsjahr erwerben soll.
Gut drauf und gestärkt schritten wir zum Abendessen in das Gasthaus zum Löwen. Vor dem Dessert erhielten wir Besuch von Faust und Mephisto. Staufens berühmtester Einwohner war der sagenumwobene Alchemist, Astrologe und Schwarzkünstler Doktor Johann Georg Faust. Im Jahr 1539 soll Faust in seinem Zimmer im Gasthaus zum Löwen bei einer Explosion ums Leben gekommen sein, wahrscheinlich beim Versuch Gold durch Alchemie herzustellen. Und noch heute treibt er hin und wieder sein Unwesen im Gasthaus zum Löwen. Wir hatten jedenfalls viel Spaß mit ihm und Mephisto, der Faust seinerzeit angeblich geholt hat.
Am Sonntag Vormittag machten wir einen Spaziergang auf die Schloßruine oberhalb Staufen, von der man einen herrlichen Blick auf Staufen, das Rheintal, die Vogesen und den Flugplatz Bremgarten hat.
Am frühen Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen und nach Hause fliegen. Wir freuen uns schon auf das nächste Fly-In.
